"Vernetzen statt Ersetzen"

ICW Lösungen sorgen für die effektive Vernetzung im Gesundheitswesen.

Open eHealth Foundation definiert Entwicklungsschwerpunkte

Die Open eHealth Foundation (OeHF) wurde auf der HIMSS 2008 von Agfa HealthCare, InterComponentWare und Sun Microsystems ins Leben gerufen. Die OeHF nutzt vorhandene Open Source Projekte für die Entwicklung einer Plattform, auf der Mitglieder und andere Anbieter kostenfreie Open Source Komponenten und Referenzimplementierungen erstellen können. Ziel ist es, auf der Basis offener Standards eine hohe semantische Interoperabilität zu erreichen. Dabei entwickelt die OeHF keine neuen Interoperabilitätsstandards, sondern arbeitet mit den bestehenden Standardisierungsgremien zusammen, um die bereits definierten Standards in ihren Open Source Komponenten umzusetzen und Referenzimplementierungen für diese Standards bereitzustellen. Am 21. Mai 2008 wurde die OeHF in Delaware, USA, offiziell als Nonprofit-Organisation eingetragen. Damit kann die Stiftung ihre operative Tätigkeit aufnehmen.

Vorstand und Geschäftsführer gewählt

Als ersten Vorstandsvorsitzenden (Chairman of the Board) der OeHF wählten die Gründungsmitglieder Lindsy Strait von Sun Microsystems. Weitere Mitglieder des Vorstands (Board of Directors) sind Thomas Liebscher, InterComponentWare, und Evgueni Loukipoudis, Agfa HealthCare. Loukipoudis verantwortet als Chief Technology Officer (CTO) gleichzeitig die Architektur und Interoperabilität der von der OeHF entwickelten Software-Komponenten. Zum Geschäftsführer (President) der OeHF wurde Alexander Ihls ernannt, der auch als Chief Business Development Officer (CBDO) fungiert. In dieser Funktion steuert er die inhaltliche Ausrichtung der Stiftung und die Akquise neuer Partner und Mitglieder. Richard Golden übernimmt die Funktion des
Chief Operating Officer (COO) für die Foundation und zeichnet verantwortlich für den Aufbau der Infrastrukturen und die Organisation der Entwicklungsprojekte.

Entwicklungsschwerpunkte definiert

Die OeHF wird sich bei ihrer Entwicklung an den vorhandenen Profilen der IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) orientieren. Die OeHFServicekomponenten werden so flexibel angelegt sein, dass sie gleichzeitig IHE-konforme Funktionalitäten bieten und in nationalen Spezifikationen wie Canada Health Infoway oder der Fraunhofer-Fallakte genutzt werden können. In einer Roadmap hat die OeHF erste IHE Profile identifiziert, die vorrangig in ihren Open Source Komponenten umgesetzt werden sollen. Als erste Komponenten werden Akteure aus dem IHE PIX/PDQ1 Profil und weiteren Profilen implementiert. Die Entwicklungsarbeit an diesen Komponenten hat bereits begonnen – sie sollen auf der HIMSS 2009 in Chicago einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Offen für weitere Mitglieder

Die OeHF ist offen für weitere Mitglieder, die sich an dem offenen, konsensbasierten Industrieforum beteiligen wollen. Weitere Informationen zur Open eHealth Foundation und Möglichkeiten zur Teilnahme finden Sie unter www.openehealth.org.

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